Alexia Barrier und Anne-Claire Le Berre nehmen an der Route du Rhum teil, einem Rennen, bei dem Frauen weiterhin eine kleine Minderheit bilden. Von den 115 Skippern, die am Sonntag, dem 1. November, in Saint-Malo starteten, waren 11 Frauen. In einem Interview mit Le Monde vor dem Start sprachen die Seglerinnen über ihren Weg durch eine nach wie vor von Männern dominierte Welt des Hochseerennsports und über die Schwierigkeit, sich dort zu etablieren.

Die 46-jährige Barrier ist die erste Frau, die in der Ultim-Klasse antritt, in der 32 Meter lange Mehrrumpfboote zum Einsatz kommen. Sie segelt mit der Idec-Sport-CIC, einem 22 Jahre alten Boot. Barrier sagte, ihr Ziel werde vom Wetter abhängen, aber ein Zieleinlauf nach sieben bis acht Tagen würde sie stolz machen. Der Streckenrekord, den Charles Caudrelier 2022 aufstellte, liegt bei sechs Tagen und 19 Stunden; der Rekord ihres Bootes bei sieben Tagen und 14 Stunden.

Sie verwies außerdem darauf, wie wertvoll es sei, von Seglern zu lernen, die das Boot bereits zuvor gesegelt hatten. Erfolg hänge nicht nur von der Größe des Bootes ab, sondern auch von Urteilsvermögen und Anpassungsfähigkeit. Die 44-jährige Le Berre segelt mit der UpWind-By-MerConcept in der Ocean-Fifty-Klasse an Bord eines 15 Meter langen Mehrrumpfboots. Sie ist die erste Frau seit 16 Jahren, die in dieser Kategorie startet.

Der verfügbare Interviewauszug konzentriert sich auf die Teilnahme der Skipperinnen und Barriers sportliche Ambitionen; der übrige Artikel ist Abonnenten vorbehalten.

Quellen: Le Monde Sport.