Die Vereinigten Staaten haben erstmals seit Spanien im Jahr 2000 wieder sechs Spieler unter den Top 20 der Tennisweltrangliste der Männer. Ben Shelton steht auf Rang vier, Frances Tiafoe auf Rang neun, Taylor Fritz auf Rang 13, Tommy Paul auf Rang 14, Brandon Nakashima auf Rang 17 und Learner Tien auf Rang 18. Einige von ihnen sollen am Dienstag, dem 3. November, ihre Auftaktmatches beim Paris Masters bestreiten.

Zum amerikanischen Aufgebot gehören außerdem der 22-jährige Alex Michelsen auf Rang 34 und der 26-jährige Sebastian Korda, der 2024 Rang 15 erreichte, bevor ihn eine Rückenverletzung zurückwarf. Insgesamt stehen 13 amerikanische Männer unter den Top 100 der Weltrangliste, verglichen mit 11 Franzosen, neun Argentiniern und acht Italienern.

Auch in der Frauenrangliste sind die USA ähnlich stark vertreten: 14 Amerikanerinnen stehen unter den Top 100, darunter Jessica Pegula auf Platz 4 und Coco Gauff auf Platz 5.

Gilles Simon, ein ehemaliger Weltranglistensechster, der heute für den Hochleistungssport beim französischen Tennisverband zuständig ist, nannte den großen Spielerpool der Vereinigten Staaten, die Stärke ihres Tennisverbands und die finanziellen Mittel privater Akademien und Universitäten als Faktoren für den Erfolg.

Quellen: Le Monde Sport.