Roma reist nach Manchester, um auf dem 4:0-Sieg gegen Slovan aufzubauen und die eigene Champions-League-Kampagne zu stärken. Nach dem Unentschieden gegen Fenerbahçe im Auftaktspiel und der 3:4-Heimniederlage gegen Real Madrid könnte die italienische Mannschaft mit einem Sieg im Old Trafford auf sieben Punkte kommen.
Manchester United hat seit dem 4:0-Sieg gegen Sabah am 10. September nicht mehr gewonnen, doch Roma-Trainer Gian Piero Gasperini warnte seine Spieler davor, den Gegner zu unterschätzen. Er sagte, die Mannschaft habe sich so vorbereitet, als würde sie auf „das beste Manchester“ treffen, und bezeichnete United als starke Mannschaft mit hochkarätigen Spielern und einer schwierigen Heimkulisse.
Roma muss auf Svilar, Paulo Dybala und Koné verzichten. Dennoch erklärte Gasperini, seine Spieler hätten allen Grund, im als Theatre of Dreams bekannten Stadion von einem positiven Ergebnis zu träumen. Zugleich betonte er, sein unmittelbares Ziel sei es, im bevorstehenden Spiel etwas Greifbares zu erreichen.
Die Partie bietet Roma außerdem die Gelegenheit, sich im Old Trafford einer schwierigen Vergangenheit zu stellen. Der Klub musste dort hohe Niederlagen hinnehmen, darunter ein 1:7 sowie eine 2:6-Niederlage in der Europa League im Jahr 2021. Roma hat in diesem Stadion zudem noch nie gewonnen und seit dem 2:1-Sieg gegen ZSKA Moskau am 7. November 2018 keinen Auswärtssieg in der Champions League mehr errungen.
Mittelfeldspieler Marten De Roon sagte, Roma wolle ein herausragendes Ergebnis erzielen und in einem Stadion, das er als magisch bezeichnete, das Niveau der jüngsten Leistungen bestätigen. Außerdem lobte er Gasperinis intensive, offensive Ausrichtung und dessen taktische Arbeit mit der Mannschaft.
Ein Sieg würde Roma auf sieben Punkte bringen und der europäischen Kampagne weiteren Schwung verleihen, bevor später das Duell mit dem amtierenden Titelträger Paris Saint-Germain ansteht, der vom ehemaligen Roma-Trainer Luis Enrique betreut wird. Vorerst muss Gasperinis Mannschaft jedoch zunächst versuchen, das Old Trafford von einer Quelle schmerzhafter Erinnerungen in ein eigenes Theatre of Dreams zu verwandeln.
Quellen: ANSA Sport.