Maurizio Sarri sagte, Atalantas Entscheidung, bis Sonntag im Trainingszentrum in Zingonia zu bleiben, solle den Zusammenhalt der Mannschaft stärken, während sich das Team auf das Conference-League-Spiel gegen Kairat Almaty vorbereitet. Der Trainer erklärte, der Rückzug werde den Spielern Zeit geben, engere persönliche Beziehungen aufzubauen – auch außerhalb des Fußballs – und ihre aktuellen Probleme aufzuarbeiten.
Sarri sagte, diese Maßnahme sei für ihn nichts Neues und seine Erfahrung habe ihm geholfen, mit solchen Situationen umzugehen. Mit einigen Teilen von Atalantas erster Halbzeit gegen Parma sei er zufrieden gewesen, doch kritisierte er die Nachlässigkeit in der Abwehr und die Reaktion der Mannschaft nach dem Gegentreffer. Seiner Ansicht nach verlor das Team nach dem ersten Tor den Glauben an sich selbst; das zweite Tor sei die Folge davon gewesen.
Der Trainer sagte, Atalanta müsse darüber nachdenken, warum ein einziger Rückschlag die Mannschaft so stark aus dem Gleichgewicht gebracht habe. Außerdem verwies er auf das Missverhältnis bei den Chancen gegen Parma: Atalanta habe zwölf Torchancen gehabt, der Gegner drei. Zugleich habe es Atalanta in beiden Strafräumen an ausreichend Aggressivität gefehlt. Taktische Gründe seien nicht die Ursache der Probleme, sagte er.
Sarri bezeichnete das Spiel gegen Kairat als schwierig, weil Atalanta mit eigenen Problemen zu kämpfen habe. Er merkte an, dass der Gegner im vergangenen Jahr in Mailand mit 2:1 gegen Inter und in London mit 3:2 gegen Arsenal verloren habe. Zum Thema Verletzungen sagte er, Gianluca Scamacca arbeite an seiner Rückkehr.
Quellen: ANSA Sport.