Bruno Fernandes sagte nach dem 3:2-Comeback-Sieg von Manchester United gegen Roma in der Champions League, die Spieler von United müssten nicht „jemandes Job retten“. United machte einen Zwei-Tore-Rückstand wett und beendete damit eine Serie von neun sieglosen Spielen, wodurch der Druck auf Trainer Michael Carrick etwas nachließ.

Fernandes’ Elfmeter in der 58. Minute leitete die Aufholjagd ein. Im Gespräch mit Amazon Prime sagte der Kapitän von United, das Ergebnis sei sowohl für den Verein als auch für die Spieler nötig gewesen, die gemeinsam daran gearbeitet hätten, aus einer schwierigen Lage herauszukommen.

Der Mittelfeldspieler äußerte sich erstmals öffentlich, seit er nach seiner Kritik an Carricks Taktik infolge einer 1:4-Niederlage gegen Como nicht in der Startelf gestanden hatte. Er sagte, die Spekulationen über Spannungen zwischen den beiden hätten „viele Lügen“ beinhaltet und Carrick habe seine Entscheidung, ihn auf die Bank zu setzen, mit seinen Leistungen begründet. Fernandes sagte, der Trainer habe das Recht, diese Entscheidung zu treffen, und sie habe nichts an seinem Vertrauen in Carrick, das Trainerteam oder die Spieler geändert.

Fernandes war bei einer 0:3-Niederlage gegen Bournemouth ein ungenutzter Ersatzspieler gewesen. Für die Premier-League-Niederlage gegen Chelsea kehrte er in die Startelf zurück, ehe er beim Sieg gegen Roma zum Einsatz kam.

Youri Tielemans sagte, Uniteds Comeback sei nach einer Phase des Drucks auf Carrick ein Zeichen von Charakter gewesen. Auf die Frage, ob das Ergebnis den Job des Trainers retten würde, sagte Tielemans, die Spieler könnten ihn nur unterstützen und für den Verein kämpfen. Kobbie Mainoo bezeichnete das Ende der sieglosen Serie als Erleichterung und sagte, die Mannschaft hoffe, auf dem Sieg aufbauen zu können.

Der Sieg war Uniteds zweiter in vier Champions-League-Spielen dieser Saison und brachte den Klub auf Platz 17 der Tabelle der Ligaphase. In der Premier League lag United ebenfalls auf Platz 17 und hatte aus den ersten neun Spielen einen Sieg geholt.

Quellen: BBC Sport.