Die Abu Dhabi Championship begann am Donnerstag auf dem Yas Links unter einem Notfallprotokoll für Spieler und Caddies. Hintergrund sind Spannungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Das Turnier ist die vorletzte Veranstaltung der Saison auf der europäischen Tour; der für nächste Woche angesetzte Saisonabschluss findet in Dubai statt.

Den Anweisungen für die Teilnehmer zufolge muss das Spiel sofort unterbrochen werden, wenn die Behörden per Mobiltelefon oder durch ein anhaltendes Tonsignal auf dem Platz Alarm auslösen. Spieler und Caddies müssen den Platz anschließend gemäß den Evakuierungsplänen verlassen. Erfolgt der Alarm an einem anderen Ort, müssen sie den Anweisungen der Behörden folgen.

Wegen der regionalen Lage war bis zur letzten Minute ungewiss, ob die beiden Turniere stattfinden würden. Die europäische Tour hatte einen Ausweichplan vorbereitet, nach dem die abschließenden Saisonveranstaltungen in Sotogrande in Andalusien ausgetragen worden wären. Nun wird jedoch in den Vereinigten Arabischen Emiraten gespielt. Mehrere Golfer haben sich gegen eine Reise nach Abu Dhabi entschieden, darunter Matt und Alex Fitzpatrick, Robert MacIntyre, Ryan Fox, Shane Lowry, Min Woo Lee, Ludvig Aberg, Justin Rose und Ryan Gerard.

Pep Guardiola nahm vor der Veranstaltung in Abu Dhabi an einer Runde mit Profis und Amateuren teil und spielte dabei an der Seite seines Freundes Tommy Fleetwood. In der Schlussphase der Saison hat der Wettbewerb besondere Bedeutung: Die 70 bestplatzierten Spieler nehmen teil.

Eugenio Chacarra führt die Rangliste mit 4.143 Punkten an, vor Patrick Reed mit 3.474 und Rory McIlroy mit 3.144 Punkten. Die drei sollen in der ersten Runde gemeinsam spielen. Chacarra will als dritter Spanier nach Seve Ballesteros und Jon Rahm den Titel der europäischen Tour gewinnen.

Abu Dhabi und Dubai bieten außerhalb der Majors die höchsten Preisgelder auf der Tour: 9 Millionen beziehungsweise 10 Millionen US-Dollar. Der Artikel verweist auch auf die Sponsorenverbindungen der Turniere: Das in Abu Dhabi ansässige Immobilienunternehmen Aldar unterstützt die Veranstaltung dieser Woche, während das Logistikunternehmen DP World aus Dubai der Tour seinen Namen gibt.

Quellen: El País Deportes.